KGW's Rundschreiben September 2021

 

Deutschland, Europa und die Welt

Einst war er Seemann und mit 26 Jahren der jüngste Kapitän (zur See) in China. Heute ist Xu Lirong mit 64 Jahren der erste Mann der chinesischen Staatsreederei COSCO (viertgrößte Reederei der Welt). Hafenbeteiligungen hat er in Istanbul (Türkei), Piräus (Griechenland), Valencia (Spanien), Vado (Italien), Bilbao (Spanien), Antwerpen (Belgien), Zeebrugge (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) zusammengekauft. Dabei geht es nicht nur um Wachstum, sondern auch um Einfluss. Sein nächster „Streich“: Duisburg. Im Herbst dieses Jahres soll der Bau eines Terminals starten. Kosten: ca. 100 Mio. €. COSCO hält 30%, genau so viel wie Duisport. Platzhirsch am Hamburger Hafen Containerterminal Tollerort ist HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG). Vor Jahren veranstaltete die Hafenbehörde einen Ideenwettbewerb für die Entwicklung des Areals. Den gewann CCCC (China Communications Construction Company) und heute steigt COSCO ein, um (wie die HHLA-Chefin Titzrath sagte) sie stärker an uns zu binden. Wahrscheinlich hat Hamburg die chinesische Beteiligung akzeptiert, um den Einfluss am Markt nicht zu verlieren. Wie sagte die Leiterin der maritimen Gewerkschaft bei Verdi: Wenn COSCO im Gegenzug weiter Ladung nach Hamburg bringt, dann kann dieser Schritt eine gewisse Sicherheit und auch Perspektive für den Hafen bringen. Ob dem so ist, wird die Zukunft zeigen.

Die Energiewende ist eingeläutet und jeder Regierung sollte klar sein, dass für die Umsetzung eine Unmenge an Rohstoffen benötigt wird. Die IEA[1] rechnet bis 2040 mit einer Vervierfachung der Rohstoffnachfrage, wenn die Erderwärmung unter 2 °C gehalten werden soll. Will man bis 2050 Klimaneutralität erreichen, würde sich der Bedarf versechsfachen. Der steigenden Nachfrage wird ein knappes Angebot gegenüberstehen und die Industrie müsste schon heute investieren, um einen Preisanstieg moderat zu halten. Nehmen wir Kupfer als Beispiel, was für den Ausbau von Stromnetzen benötigt wird. Minenbetreiber sind zurückhaltend, obwohl bekannt ist, dass von der Erschließung bis zur Produktion ca. 16 Jahre benötigt werden. Ende des vergangenen Jahres hat die EU eine Rohstoffallianz gegründet, aber der ernste Wille, d.h. die Umsetzung zur Erreichung der Klimaziele ist nicht zu erkennen. Schon heute hat der Anstieg der Rohstoffpreise die internationale Wirtschaft kalt erwischt und an den Börsen spricht man von einem „Superzyklus“. Nach dem Corona-Einbruch sollte die Konjunkturerholung einsetzen, aber die Verknappung der Rohstoffmengen und die damit verbundenen Preiserhöhungen sind Gift für die Weltwirtschaft. Somit erkennen wir aktuell steigende Inflationsraten und ein schwaches Wirtschaftswachstum. Abzuwarten ist, ob man bei steigenden Preisen auch höhere Löhne durchsetzen kann. Die Länder haben sich seit Ausbruch der Finanzkrise an Nullzinsen und billiges Geld gewöhnt. Deshalb hat die EZB kaum Handlungsspielraum, denn eine Erhöhung der Kapitalmarktzinsen würde für hochverschuldete Länder (z.B. Italien) den Exodus bedeuten. Das wiederum würde den Verbleib wirtschaftsschwacher Länder in der EU infrage stellen.

Für alle Zukunftstechnologieprodukte (Autos, Windräder, Chips, Handys u.v.a.m.) werden Seltene Erden (nachfolgend SE) benötigt. Selten sind sie nicht wirklich, sie kommen auf allen Kontinenten vor, sogar in Deutschland[2]. Zur Geschichte: 1787 stöberte der schwedische Soldat Carl Axel Arrhenius im stillgelegten Feldspat-Bergwerk Ytterby (Nähe Stockholm) herum, fand einen schweren, schwarzen Stein, den er zu den Naturforschern trug. Es dauerte mehr als 150 Jahre, bis man erkannte, dass „seltene“ (auch seltsame) Erden immer ein Zusammenschluss mit anderen Elementen sind. Ihre Gewinnung in Reinform ist bis heute außerordentlich aufwändig und kostenintensiv. Es gibt 17 eng verwandte Metalle, die sich nach ihrem Atomgewicht in leichte und schwere SEs unterteilen. Kein SE-Metall kommt in der Natur rein vor, sondern immer in einer Mischung der SE. Deshalb gibt es keine einheitliche Formel, sondern lediglich die chemische Formel SEE (SE-Elemente). Vornehmlich werden SEs (Wichtig: Monazit und Bastnäsit) im Tagebau geschürft, sodass in der Landschaft gravierende „Narben“ zurückbleiben. Die reinen Metalle werden in aufwändigen, umweltbelastenden, unregulierten Trennverfahren separiert. Dazu sind große Mengen an Säuren, Energie und Chemikalien nötig. Vergifteter Schlamm bleibt zurück und wird (in China fehlen Umweltauflagen) in künstlichen Teichen gelagert. Neben der Gefahr für das Grundwasser und die Luft besteht ein permanentes Risiko von Radioaktivität, da viele SE-Erze radioaktive Substanzen enthalten. In Europa beschäftigt sich nur Silmet (Estland) und Solvay (La Rochelle) aktiv mit SE. Jährlich werden 125.000 Tonnen SE gefördert. Obwohl China nur über 38% der Weltreserven verfügt, holt man bei der Aufbereitung auf und ist mit über 90% Anbieter Nr. 1. Es liegt auf der Hand, dass China SE als politische Waffe gegen Japan und im letzten Jahr gegen die USA einsetzte. Die Wichtigkeit der SE erkennt man an dem Plan der Chinesen, die Verwaltung, Kontrolle und Regulierung dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) zu unterstellen. Offensichtlich ist man im Kompetenzzentrum des Bundes der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) wachgerüttelt und auch der Präsident Wachter des BDI forderte, Europa solle mehr für die Aufbereitung von SE tun und diese nicht komplett China zu überlassen. Deshalb verhandelten Vertreter der EU mit der Ukraine, Grönland und Serbien über die Erschließung von SE. Man sollte wissen, dass eine Mine vom Start mindestens 10 Jahre bis zur Förderung der ersten Erze (zuzüglich deren Aufbereitung) benötigt. Potential findet man deshalb im Recycling von SE-Metallen. Ob Handys, Elektrogeräte, Batterien u.a.m. – Aufbereitung des anfallenden Schrotts wäre das Gebot der Stunde. 45 Mio. Tonnen landen weltweit jährlich auf dem Müll. Deutschland liegt mit 20 kg pro Kopf (2016) weit über dem Durchschnitt von 6 kg pro Person jährlich.

Eine Schlüsselrolle kommt Lithium zu. Das ist der wichtigste Rohstoff für den Bau von Batterien (besonders in Elektroautos). In Teilen Europas, wo Lithium entdeckt wurde, wird bereits gestritten, ob der Fund ein Fluch oder ein Segen ist. Nach Angaben der EU wird Europa im Jahre 2050 60-mal so viel Lithium brauchen wie heute. Aktueller Lithiumkarbonat-Preis in Batteriequalität = 12.500 US$/Tonne. Schon heute kündigt die serbische Regierung an, keine Exporte von Roh-Lithium zuzulassen, sondern nur Halbfertigprodukte bzw. komplette Batterien. Deutschland wird ohne die benötigten Lithium-Mengen seine Klimaziele nicht erreichen. Bisher wird die gesamte Menge importiert und damit wird die Abhängigkeit von Argentinien, Australien und Chile erhöht. Somit exportieren wir viele Umweltprobleme, die bei der Lithium-Gewinnung anfallen, ins Ausland. In Deutschland wird nach Methoden geforscht, wichtige Rohstoffe im eigenen Land zu gewinnen, unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit. Bis zur Erreichung eines brauchbaren Ergebnisses wird es allerdings noch Jahre dauern.

Am 03.05. dieses Jahres haben einige Mitglieder des Bundestages mit der Drucksache 19/29.214 die Bundesregierung aufgefordert: „Nationale Reserven für kritische Materialien wie Seltene Erden anlegen“.

Weltweit sucht man nach Alternativen zur Herstellung von Batterien für Elektroautos. Samsung und LG Chem (beide Südkorea) haben Batterien entwickelt, die mehr Nickel und weniger Kobalt enthalten. Kobaltlieferant ist vorwiegend die politisch instabile Republik Kongo, wo Kinder- und Sklavenarbeit weit verbreitet sind. Die weltweiten Kobaltvorräte werden auf 7,2 Mio. Tonnen geschätzt, Lithium auf 14,5 Mio. Tonnen, Nickel auf 78 Mio. Tonnen. Der globale Nickelbedarf liegt bei 2,4 Mio. Tonnen, wird sich aber bis 2025 auf 3,4 Mio. Tonnen erhöhen. Verwendet werden bis 2025 ca. 80% für die Herstellung von Edelstahl und ca. 20% für die Batterieherstellung. Erhöhen die Nickelanbieter ihr Angebot nicht, wird es zu einer Verknappung kommen, die sich in Preiserhöhungen niederschlägt.

Das Monster der deutschen Bürokratie schlägt nicht nur bei Neuzulassung von Ladesäulen zu. Ob zwischen Bund, Ländern, Kommunen bis hin zu Unternehmen bzw. den normalen Bundesbürgern rauben Vorschriften, Verwaltungsregeln und ähnliches mehr den Menschen den letzten Nerv. 5,8 Mrd. € hat der einmalige Aufwand durch neue Gesetze während der Pandemie die deutsche Wirtschaft gekostet[3]. Der NKR, der für den Abbau der Bürokratie zuständig ist, übergab seinen Bericht an Kanzlerin Angela Merkel. Die Belastung durch neue Gesetze ist in den letzten Jahren um 4,1 Mrd. € gestiegen. Um 5,1 Mrd. € schossen die Kosten der Verwaltung für regelmäßige Leistungen in die Höhe – fast eine Verdoppelung zum Vorjahr. Das ist nicht alles, denn die Kosten des EU-Monsters aus Brüssel sind nicht in den Berechnungen des NKR enthalten. Gemäß einer Erhebung des Leibnitz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung liegt Deutschland von 21 OECD-Staaten auf Platz 12. Ob das kein Wettbewerbsnachteil ist? Weltweit hat USA die wenigsten Regulierungen, gefolgt von Irland und Kanada. Schlusslicht: Italien!

Für die Zukunft gelten als Antriebsart im PKW: Elektro. Lastwagen, Bus und Bahn, Schiffe und Flugzeuge: Brennstoffzellen (Wasserstoff). Im Klimaplan der EU „Fit for 55“ steht, dass bis 2035 kein Auto mehr zugelassen wird, das mit Benzin oder Diesel fährt. Wer kein Auto fährt, tut wirklich etwas für den Umweltschutz; aber die Aussage ist zu einfach. Die Emissionen im Verkehr müssen sich bis 2030 (ausgehend von 1990) um 40-42% verringern; oder von 164 auf 95 Mill. Tonnen CO2 jährlich. Den Umstieg beschleunigt die Bundesregierung mit einem „Umweltbonus“ und steuerlichen Vorteilen bei Zulassung von Elektroautos. Wenn die staatliche Förderung in der Spitze 20.000 € beträgt, im Vergleich die durchschnittliche Bildungsausgabe pro Schüler in Deutschland 8.200 €, kann man das als Subventionswahnsinn bezeichnen. Der Steuerzahler subventioniert jedes neu zugelassene Elektroauto, auch die Plug-In-Hybride, die überwiegend mit Benzin oder Diesel fahren (wenn der Elektroantrieb mangels Batteriekapazität Pause hat). Professor Jörg Wellnitz an der Technischen Hochschule Ingolstadt (selbst Elektroauto Nissan Leaf) hat einen Aufsatz zu diesem Thema geschrieben (kann man im Internet runterladen; für unser Informationsblatt zu umfangreich). Aus dem Lager der Grünen und Umweltschützer hat es Kritik gehagelt. Für ihn sind E-Autos kein Ersatz für Verbrenner, sondern ein Zusatzgeschäft. Für die 80 Mio. Autos, die jährlich produziert werden, reichen die benötigten Rohstoffe nicht aus. Seine Ökobilanz: Der Ottomotor oder ein kleiner Diesel und später Wasserstoff. Es lohnt sich, nachzulesen.

Während in Deutschland die Neuzulassung für E-Autos steigt, hinkt der Ausbau von Ladesäulen hinterher. Zwischen 2017 und 2020 wurden im Bundesförderungsprogramm für öffentliche Ladeinfrastruktur zusätzliche Mittel genehmigt. Bis heute ist weniger als die Hälfte in Betrieb. Es wurden 246 Mio. € Fördermittel bewilligt, aber nur 30 Mio. € ausgezahlt. Kommunen und Netzbetreiber hinken (wie üblich) mit den Genehmigungsverfahren hinterher. Deshalb hat der Bund ein weiteres Förderprogramm von 500 Mio. € aufgelegt.

 

 

Zahl der öffentl. Ladestationen pro 1.000 Einwohner

 

Zahl der Schnell-ladestationen pro 100 km Autobahn

Niederlande

3,53

Norwegen

789

Norwegen

3,40

Großbritannien

218

Luxemburg

1,54

Schweden

78

Deutschland

0,53

Deutschland

52

Quelle: Handelsblatt vom 04.05.2021

 

Deutschland versucht mit einer Aufholjagd Tesla (bisher über 20.000 Supercharger) einzuholen. Dafür hat man den „Masterplan Ladesäuleninfrastrukur“ im November 2019 ins Leben gerufen. Nur Insidern sind die Hersteller der Ladesäulen bekannt, weil nur das Logo der Anbieter darauf prangt. HPC-Lader[4] nach Herstellern (Stand Juli 2021):

 

Hersteller

Anzahl Ladesäulen

Alpitronic

830

Tesla

666

Tritium

432

ABB

164

 


[1] Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine Kooperationsplattform im Bereich der Erforschung, Entwicklung, Markteinführung und Anwendung von Energietechnologien. Gegründet 1974 als autonome Einheit der OECD, Sitz in Paris. Quelle: Wikipedia

[2] Seltene Erden Storkwitz: Aufgrund der Unwirtschaftlichkeit 2017 eingestellt.

[3] Gemäß Jahresbericht des Normenkontrollrates (NKR)

[4] High Power Charging mit einer Leistung ab 150 Kilowatt (Quelle: Going Electric)

 

Stahl-, Edelstahl- und Rohstoffmärkte

Am Edelstahl-Rostfrei-Markt nichts Neues: Kurzfristig verfügbare Bleche und Bänder sind maßlos teuer. Lieferzeiten aus Neufertigung 2. Quartal 2022 sind keine Seltenheit. Asiatische Lieferanten geben aktuell kein Angebot für Europa ab. Das war’s!

2012 verkaufte ThyssenKrupp die Traditionsmarke Nirosta an den finnischen Konzern Outokumpu. Dabei hatte man sich etwas übernommen und gemäß Auflagen der EU musste ThyssenKrupp einen Teil des Edelstahlgeschäftes zurücknehmen. Ausgerechnet das verlustträchtige Werk Terni in Italien. Harte Sanierungen der Deutschen setzten viele Arbeitnehmer auf die Straße, was sogar den Papst zum Protest ausrief. Genutzt hat es ihm nichts! Nun trennt sich ThyssenKrupp endgültig vom Rest seines Edelstahlgeschäftes, denn mit der gesamten AST-Gruppe und 2.700 Beschäftigten wurde das Werk an Arvedi verkauft. Dazu gehören auch die Vertriebsorganisationen mit Standorten in Deutschland, Italien und der Türkei. Für Martina Merz ist diese vierte Transaktion (kürzlich wurde das Bergbaumaschinen-Geschäft Mining mit 3.400 Beschäftigten an den dänischen Konzern FLSmidth) ein weiterer Fortschritt beim Umbau von ThyssenKrupp.

Der Preissprung von Nickel zeigt nicht mehr die Höhen wie in der Vergangenheit dieses Jahres. Es gibt sogar Stimmen, die sprechen von einem Überschuss am Ende dieses Jahres. Wenn wir allerdings die Bedarfe namentlich bei Batterien sehen, können wir nicht so recht daran glauben. Die aktuellen Molybdän-Preise sind so hoch wie zuletzt 2010. Der Kurs ist stabil und die Nachfrage hoch. Im aktuellen Quartal hat sich der Chromstahlpreis nicht wesentlich verändert und das wird auch für das nächste Quartal (bis Ende des Jahres) so erwartet.

Die nachfolgenden Statistiken zeigen die Preisentwicklung der Legierungselemente und wir bewegen uns weiterhin stabil auf einem hohen Niveau. Bis zum Jahresende kann und wird es noch Preissteigerungen nach oben geben, allerdings nicht mehr in der Form, wie wir sie aus der Vergangenheit dieses Jahres kennen. Deshalb glauben wir, dass das Ende der preislichen Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

Währungen und Nickelpreise im Vergleich

Datum

Devisenkurs

Kassapreis

3 Monats-Preis

Nickel-Bestand

dt. Kassapreis

 

€ / US-$

Nickel (LME)

Nickel (LME)

LME to

Nickel €/100 kg

02.01.2019

1,1448

10.440

10.530

206.400

   915

02.01.2020

1,1213

14.075

14.165

153.318

1.258

04.01.2021

1,2296

17.344

17.403

247.980

1.410

01.02.2021

1,2136

17.807

17.855

248.856

1.475

01.03.2021

1,2075

18.655

18.675

250.584

1.549

01.04.2021

1,1744

16.001

16.048

259.182

1.363

04.05.2021

1,2073

17.861

17.885

261.996

1.486

01.06.2021

1,2223

18.147

18.187

246.444

1.485

01.07.2021

1,1859

18.082

18.078

231.498

1.522

02.08.2021

1.1870

19.725

19.713

213.120

1.659

01.09.2021

1.1806

19.541

19.468

192.456

1.654

22.09.2021

1.1723

19.080

19.050

165.882

1.627

Legierungszuschläge für rostfreie Bleche und Bänder

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2020

2020

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

04/20

557

06/20

609

620

701

758

823

821

835

860

897

957

965

^

 

4301

05/20

1.278

12/20

1.516

1.594

1.720

1.851

1.853

1.786

1.854

1.901

2.024

2.166

2.193

>

 

4404

05/20

1.852

12/20

2.175

2.270

2.421

2.621

2.650

2.543

2.660

2.902

3.191

3.350

3.426

>

 

4509

09/20

689

06/20

739

761

846

898

961

961

974

1.000

1.057

1.135

1.149

v

 

4521

09/20

905

03/20

1.058

1.046

1.138

1.232

1.340

1.322

1.363

1.557

1.732

1.794

1.842

>

 

4539

05/20

3.272

12/20

3.975

4.128

4.355

4.724

4.726

4.508

4.742

5.200

5.749

6.030

6.179

v

 

4571

05/20

1.876

12/20

2.209

2.305

2.462

2.666

2.693

2.584

2.701

2.943

3.236

3.399

3.476

v

 

Legierungszuschläge Präzisionsband

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2020

2020

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

04/20

669

06/20

730

742

841

911

988

988

1.003

1.032

1.076

1.148

1.158

^

 

4301

05/20

1.534

12/20

1.819

1.910

2.064

2.222

2.224

2.146

2.226

2.281

2.429

2.599

2.628

>

 

4310

05/20

1.442

12/20

1.692

1.780

1.926

2.075

2.084

2.017

2.090

2.143

2.280

2.440

2.467

>

 

4404

05/20

2.222

12/20

2.610

2.722

2.905

3.146

3.181

3.054

3.193

3.482

3.829

4.020

4.109

>

 

Edelstahlschrott

W-Nr.

Tiefste

Höchste

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2020

2020

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

Cr-Stähle

03/20

280

12/20

320

380

410

440

450

460

500

520

550

560

 

 

 

(VF*)

z.B. 4016

Ni-Stähle

03/20

850

12/20

1.190

1.300

1.430

1.370

1.380

1.390

1.500

1.550

1.620

1.650

 

 

 

(V2A*)

z.B. 4301

Cr-Ni-Mo-

04/20

1.300

12/20

1.650

1.740

1.860

1.800

1.850

1.870

2.000

2.150

2.260

2.370

 

 

 

Stähle (V4A*)

z.B.4404/4571

*) Markennamen ThyssenKrupp Nirosta / Outokumpu Nirosta

 

 

 

 

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