KGW's Rundschreiben Juli 2022

 

 

Deutschland, Europa und die Welt

Vor der Pandemie flossen die Kirchensteuern prächtig, weil die Wirtschaft boomte und so die Lohn- und Gehaltsempfänger überdurchschnittlich verdienten. Zwischenzeitlich nehmen die Missbrauchsvorwürfe zu, sodass das Vertrauen schwindet, die Gesellschaft altert und den Kirchen laufen die Mitglieder weg. 2021 waren es ca. 900.000 Personen, sodass sich nach Ablauf des Jahres 2020 die Zahl der Katholiken auf rund 22,2 Mio. und evangelische Kirchenangehörige auf 20,2 Mio. sank. Auf die Einkünfte der 27 Diözesen hat sich das nicht negativ ausgewirkt. 2010 bescherten Steuerzahler den Bistümern knapp 4,8 Mrd. € und 2020 ca. 6,5 Mrd. €. Auf den ersten Blick scheint das paradox. Die Erklärung: Die Höhe der Kirchensteuern hängt nicht nur von der Menge der zahlenden Mitglieder ab, sondern wieviel diese verdienen. Unter der Leitung von Fabian Peters hat das Kompetenzzentrum Statistik und Datenanalyse der evangelischen Landeskirche in Württemberg in ihrer „Projektion 2060“ für jede der 20 evangelischen Landeskirchen und 27 katholischen Diözesen folgendes berechnet: Beide Kirchen verlieren in den kommenden knapp 40 Jahren die Hälfte ihrer Mitglieder und büßen bei der Kirchensteuer real die Hälfte an Kaufkraft ein. Unklar ist, ob der Ablösebefehl berücksichtigt wurde, den die Ampelkoalition (als erste Regierung) in den Koalitionsvertrag gesetzt hat. Fast jeder zweite Deutsche ist nicht in der Kirche, beteiligt sich aber trotzdem an ihrer Finanzierung. Grund dafür sind die sogenannten Staatsleistungen. Geld, das die Bundesländer beiden Kirchen aus Steuermitteln zahlen, obwohl es seit mehr als 100 Jahren den Auftrag gibt, damit aufzuhören.

Zurück zu den „Staatsleistungen“. Im letzten Jahr überwiesen die Bundesländer rd. 590 Mio. € an die beiden großen Kirchen. Das ist Entschädigung für die Gebiete, die ihnen vor mehr als 200 Jahren vom Staat weggenommen wurden, um diese an Brandenburg-Preußen weiterzureichen. Mit diesen Ländereien sollten die Hohenzollern-Fürsten für ihre linksrheinischen Gebietsverluste an Frankreich abgefunden werden. Damit die mitspielten, hielten Kirchen- und Staatsvertreter 1803 im sogenannten Reichsdeputationshauptschluss die Staatsleistungen als Ausgleich fest. Die Zahlungen sollten in absehbarer Zeit ein Ende haben, was 1919 in der Weimarer Verfassung niedergeschrieben wurde. Mehr als 100 Jahre später fließt immer noch Geld, obwohl der Ablöseauftrag ins Grundgesetz übernommen wurde. Kritiker sagen, dass nach diesem Eintrag den Kirchen alles abgegolten sei und Zahlungen an die Kirchen seit 1963 rechtswidrig sind. Aber auch hier gilt die ewig alte Regelung, nämlich das Reichskonkordat von 1933, nach welchem das Deutsche Reich dem Vatikan (bis heute) den Kirchen ein Mitspracherecht bei Entscheidungen der Landesparlamente eingeräumt hat. Wie die Ampel mit dem sogenannten Ablösebefehl, den sie im Koalitionsvertrag vereinbart hat, umgeht, bleibt abzuwarten.

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) beobachtet die Handelsflüsse in 75 Ländern und Regionen der Welt. Nach ihren Untersuchungen stecken 2% der weltweiten Containerflotte vor und in den Häfen Deutschlands, Hollands und Belgiens fest, was ca. 100 Schiffen entspricht. Besonders in Rotterdam sind Staus und Überlastungen an der Tagesordnung. Ähnlich ist es im Hamburger Hafen, wo Importcontainer nicht abgeholt werden und es somit zu Verstopfung kommt. Die durchschnittlichen Abholzeiten haben sich von 3 auf 7 Tage verlängert; in der Spitze 50 Tage. Man vermutet als Gründe überlastete Lagerplätze der Importeure bzw. gestörten Eisenbahnverkehr. Bereits mehr als 2 Jahre laufen Gespräche über einen Zusammenschluss der Containerterminals zwischen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und Eurogate. Ziel: Häfen in Holland und Belgien Paroli zu bieten. An den Gesellschaften haben die Senate in Hamburg und Bremen große Aktienpakete. Während der Verhandlungen sind Streitpunkte aufgetreten, zu denen man bisher keine Einigung erzielt hat. Deshalb stoppten die Gespräche mit der Erklärung: Die Gespräche werden solange vertagt, bis die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Fortsetzung wieder stabil genug sind. Der Außenstehende kann als Ergebnis nur festhalten: Damit gehen weitere Marktanteile nach Antwerpen und Rotterdam.

Wir müssen ca. 20 Jahre zurückdenken, der Euro wurde als Bargeld eingeführt und die Parität USD / Euro stand 1 zu 1. Am 12. dieses Monats stand der Wechselkurs bei 1 USD = 1,0065 Euro. Experten befürchten sogar, dass sich der Trend des Euro weiter nach unten fortsetzt. Zwei Gründe kann man dafür nennen. Zum einen hat der Krieg in der Ukraine sowie die europäische Abhängigkeit vom russischen Gas die Rezessions- bzw. Konjunkturängste verschärft. Zum anderen hat die Geldpolitik der EZB dazu geführt. Spät kommt Sie, doch sie kommt; die Anhebung der Leitzinsen der Christine Lagarde um 50 Basispunkte (0,5%). Auch wenn es mehr als die Ankündigung von 0,25% wurde, ist dieser Zinsschritt vergleichsweise (zu den USA) gering. Aber es sind ja weitere Leitzinserhöhungen der EZB in mehreren Schritten angekündigt. Bei den derzeitigen Inflationsraten kommt die Schwäche des Euro äußerst ungelegen. Je niedriger der Wechselkurs des Euro, desto stärker werden andere Währungen (z.B. der USD). Da bekanntlich das Geld dem Zins folgt, gibt es viele, die von Euro auf USD umsatteln – und das treibt den Kurs nach oben. Waren, die Deutschland einführt, werden teurer, was wiederum die Inflationsrate erhöht. Da Rohstoff- und Energiepreise im Regelfall in USD abgerechnet werden, steigen sie folglich. In der Vergangenheit hatte Deutschland die Position des „Exportweltmeisters“, wurde aber zwischenzeitlich von China abgelöst. Der schwache Euro macht deutsche Waren für andere Länder günstiger. Da aber die wirtschaftliche Lage in vielen anderen Ländern ähnlich ungünstig ist, hebt sich Deutschlands Vorteil auf. Alle (besonders Schwellenländer wie Indonesien, Türkei u.a.m.), die sich in USD verschuldet haben, trifft es hart, weil die Last der Schulden zunimmt. Um dagegen zu halten, hilft nur eine Anhebung der Zinsen. Wenig Weitsicht bewies die Türkei, welche trotz hoher Inflation die Zinsen senkte. Wie jeher kann man auch heute erkennen, wenn die Angst an den Märkten umhergeht, ist der USD ein „sicherer Hafen“.

Auf der ganzen Welt machen sich Menschen Gedanken, wie wir die Erde schützen können. 1988 wurde von der Weltorganisation für Meteorologie der Weltklimarat[1] gegründet. Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 195 Ländern sammeln Daten und sind in der Bilanz 4/22 zu dem Ergebnis gekommen: Die globale Durchschnittstemperaturerhöhung von zurzeit 1,1° Celsius muss schnell und gezielt gesenkt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Planet (bes. der Ozean) Zeit braucht, sich zu regenerieren. Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxyd (CO2), Methan und Lachgas sind natürliche Bestandteile der Atmosphäre. Durch menschliche Aktivitäten wurden und werden sie enorm erhöht. Diese Gase absorbieren Sonnenenergie sowie von der Erdoberfläche abstrahlende Wärme und halten diese in der Atmosphäre. Dadurch steigt die Erdtemperatur. Durch den hohen CO2-Ausstoß in den vergangenen Jahrzehnten ist das natürliche Gleichgewicht zwischen Ausstoß und Bindung gestört, was zur Erderhitzung führt. Laut Umweltbundesamt waren 2021 die Energiewirtschaft (z.B. Stromerzeugung) und die Industrie mit über 55% der größte Emissionstreiber. Das Pariser Klimaabkommen anlässlich der UN-Klimakonferenz am 15.12.2015 peilte an, die Emissionen und Treibhausgase bis 2030 um 43% (möglichst max. 1,5° Celsius) zu senken. Ab 2050 ist das Ziel: Die Menschen dürfen keine weiteren Emissionen mehr produzieren. Hilfreich wäre das Anpflanzen von Wäldern. Es gibt bereits Pilotprojekte, nach welchen mit Hilfe verschiedener Carbon-Capture-and-Storage-Technologien CO2 der Atmosphäre entnommen und unterirdisch gespeichert wird (in ausgeförderten Gas- und Erdöllagerstätten oder im Meeresboden). Die Bundesregierung hat im Klimaschutzgesetz verankert, dass Deutschland 2045 klimaneutral sein soll. Im Sofortprogramm 2022 stehen zusätzlich 8 Mrd. € für Industrie ohne Kohle, grünen Wasserstoff und Stahl, energetische Gebäudesanierung und klimafreundlichen Verkehr bereit. Für die Finanzierung wichtiger klimapolitischer Vorhaben von 2022 bis 2025 stehen bis zu 93 Mrd. € zur Verfügung. Besonderes Augenmerk gilt klimafreundlichen Gebäuden. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 (im Vergleich zu 1990) um zwei Drittel sinken. In 2021 wurde das Klimaschutzziel nicht erreicht. Ab 2023 will der Bund keine Heizungen mehr fördern, die ausschließlich mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Zusätzlich will die Bundesregierung investieren, um die Industrie beim Ausstieg aus der Kohleenergie und beim Einstieg in die Nutzung grünen Wasserstoffs als klimafreundliche Energie zu unterstützen. Umwelt- und klimafreundliches Radfahren soll zusätzlich mit fast 400 Mio. € gefördert werden. Ländern und Kommunen soll beim Aufbau von Radwegenetzen und Radparkplätzen einschließlich E-Bike-Ständer mit Lademöglichkeit[2] geholfen werden. Man will mit gutem Beispiel vorangehen und die obersten Bundesbehörden sollen bis 2025 mit mindestens 50% Elektro- oder Hybridfahrzeugen ausgestattet sein. Für die Errichtung von Ladesäulen in Bundesliegenschaften sind 50 Mio. € vorgesehen. Diese Auflistung ließe sich um einige Maßnahmen ergänzen. An die Umsetzung allerdings muss man glauben.

Am 6. dieses Monats beschloss die EU in Brüssel, Atom und Gas als klimafreundlich einzustufen. 287 EU-Abgeordnete entschieden sich gegen Taxonomie – 353 Stimmen wären notwendig gewesen, um es zu kippen. Damit werden Energien als grün definiert, die das Etikett nicht verdienen. Die Entscheidung fiel im umstrittenen Komitologie-Verfahren. Das bedeutet, dass das Europäische Parlament einen Rechtsakt nur ganz annehmen oder mit absoluter Mehrheit zurückweist; Änderungen sind nicht möglich. Mit deutschen und französischen Stimmen wurde somit ein Gesetz beschlossen, dass mit Demokratie wenig zu tun hat.

Wenn das Verbrenner-Aus für deutsche Autos ab 2035 kommen soll, bedeutet das ein Kraftstoff-Aus (Benzin und Diesel). Ca. ein Drittel der Autos fahren dann elektrisch und der Rest wie üblich zur Tankstelle (bis 2050). In der Debatte ist „E-Fuel“, also grüner Strom, den man zunächst in Wasserstoff umwandelt, als nächste Stufe in Methanol und anschließend in synthetisches Benzin. Was für die Politiker noch ein Thema ist, wurde von den Autobauern schon längst als zu teuer und umweltschädlich abgehakt. Der Think-Tank Transport & Environment (T&E) hat die Lebenszyklusemissionen von Autos, die bis 2030 verkauft werden, analysiert. Als Kurzanalyse: Ein Elektrofahrzeug ist ca. 53% sauberer als ein Verbrenner mit synthetischen Kraftstoffen. Jedem, der halbwegs belesen ist, ist klar, dass man sich gegen E-Fuel entscheiden muss, aber für die Politiker auf EU-Ebene sind zu diesem Thema noch weitere Debatten geplant. Sinnvoller wäre es, über die Bevorratung von Rohstoffen zu sprechen (insbesondere Lithium), Auf- und Ausbau der Ladesäulen europaweit und den Kapazitätsaufbau von Batteriezellen. Darüber mehr in unserer Information für den Monat August.


[1] IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change

[2] Auf Anforderung geben wir Ihnen einen Herstellernachweis.

Stahl-, Edelstahl- und Rohstoffmärkte

Der Edelstahlmarkt hat sich in den letzten 4 Wochen kaum verändert und der Text unseres letzten Rundschreibens ist so aktuell wie heute. Je nach Güte werden Liefertermine aus Neufertigung von November / Dezember dieses Jahres genannt. Aufgrund der sinkenden Legierungszuschläge sind Anbieter mit einer dünnen Kapitaldecke zu Preisgesprächen bereit. Entscheidend ist die Verfügbarkeit von Blechen und Bändern aus Vorrat, denn hier gibt es in der Lagerhaltung erhebliche Lücken. Lieferungen aus Fernost sind unter dem Aspekt der politischen Veränderungen zu betrachten. Darüber hinaus die Erhebung von Anti-Dumping-Zöllen, mit welchen man angeblich die deutsche Stahlindustrie schützen will. Das ist, wie so vieles in der Politik, nicht zu verstehen.

Die Nickel-Bestände an der LME reduzieren sich weiter, wie die nachstehende Tabelle zeigt. Die Minen-Betreiber haben die Kapazitäten erhöht, sodass die INSG (International Nickel Study Group) für das 2. Halbjahr 2022 einen Nickelüberschuss erwartet. Ob das gleichzeitig weitere Preisreduktionen nach sich zieht, wird heute niemand verbindlich sagen können. Der Ukraine-Krieg, die Inflation, die politischen Veränderungen in Europa und weltweit haben wesentlichen Einfluss auf die Rohstoffmärkte und Überraschungen bezüglich Preisveränderungen sind durchaus möglich. Nickel zieht die anderen Legierungselemente mit, aber der Preisverfall beim Molybdän war nicht so stark wie beim Nickel. Auch die Chromstahl-Preise, die für das 3. Quartal festgeschrieben wurden, mussten reduziert werden. Man bewegt sich auf dem Niveau des 1. Quartals. Diejenigen, die heute verlässliche Aussagen zum Edelstahlmarkt der nächsten Wochen machen, können ihr Wissen nur aus dem Kaffeesatz haben. Soviel sollte allerdings sicher sein. Der Legierungszuschlag könnte nach unten gehen, aber Preisausschläge nach oben sind im Augenblick nicht zu erwarten.

Währungen und Nickelpreise im Vergleich

Datum

Devisenkurs

Kassapreis

3 Monats-Preis

Nickel-Bestand

dt. Kassapreis

 

€ / US-$

Nickel (LME)

Nickel (LME)

LME to

Nickel €/100 kg

02.01.2019

1,1448

10.440

10.530

206.400

915

02.01.2020

1,1213

14.075

14.165

153.318

1.258

04.01.2021

1,2296

17.344

17.403

247.980

1.410

04.01.2022

1.1370

20.730

20.610

101.256

1.839

01.02.2022

1.1206

23.300

22.750

89.364

2.069

01.03.2022

1.1222

25.450

24.900

78.162

2.281

01.04.2022

1.1114

32.800

32.750

72.390

2.969

03.05.2022

1.0512

30.910

31.025

72.768

2.933

01.06.2022

1.0723

27.710

27.800

71.472

2.588

01.07.2022

1.0453

21.650

21.700

66.498

2.074

22.07.2022

1.0198

21.500

21.675

60.762

2.116

Legierungszuschläge für rostfreie Bleche und Bänder

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2021

2021

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

01/21

620

12/21

1.032

1.110

1.067

1.081

1.186

1.339

1.358

1.254

1.156

v

 

 

 

4301

01/21

1.594

12/21

2.308

2.450

2.476

2.660

3.251

3.844

3.219

3.143

2.731

v

 

 

 

4404

01/21

2.270

12/21

3.546

3.690

3.758

3.995

4.783

5.559

4.741

4.613

4.098

v

 

 

 

4509

01/21

761

12/21

1.235

1.280

1.285

1.297

1.403

1.549

1.566

1.459

1.358

v

 

 

 

4521

01/21

1.046

12/21

1.898

1.950

1.946

1.957

2.102

2.300

2.343

2.182

2.080

v

 

 

 

4539

01/21

4.128

12/21

6.366

6.590

6.772

7.252

8.780

10.243

8.527

8.378

7.386

v

 

 

 

4571

01/21

2.305

12/21

3.599

3.750

3.815

4.058

4.881

5.696

4.856

4.728

4.192

v

 

 

 

Legierungszuschläge für Präzisionsband

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2021

2021

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

01/21

742

12/21

1.238

1.330

1.280

1.297

1.421

1.607

1.630

1.504

1.386

v

 

 

 

4301

01/21

1.910

12/21

2.770

2.940

2.971

3.192

3.899

4.614

3.852

3.770

3.277

v

 

 

 

4310

01/21

1.780

12/21

2.616

2.770

2.795

2.993

3.636

4.295

3.619

3.529

3.074

v

 

 

 

4404

01/21

2.722

12/21

4.256

4.430

4.510

4.794

5.734

6.671

5.674

5.534

4.916

v

 

 

 

Edelstahlschrott

W-Nr.

Tiefste

Höchste

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2021

2021

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

2022

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

Cr-Stähle

01/21

380

12/21

625

640

720

760

800

730

600

380

(VF*)

z.B. 4016

Ni-Stähle

01/21

1.300

12/21

1.860

2.050

2.150

2.250

2.450

1.700

1.600

1.050

(V2A*)

z.B. 4301

Cr-Ni-Mo-

01/21

1.740

12/21

2.650

2.850

3.000

3.100

3.300

2.450

2.350

1.570

Stähle (V4A*)

z.B.4404/4571

*) Markennamen ThyssenKrupp Nirosta / Outokumpu Nirosta

 

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