KGW's Rundschreiben Februar 2021

 

Deutschland, Europa und die Welt

Europa- besser weltweit wird kräftig gegen Corona geimpft. Der griechische Gesundheitsminister Vassilis Kikilias bestellte einen Krisenstab und im Nu stand ein Plan, wie man sich auf eine eventuelle dritte Corona-Welle wappnen könnte. Jetzt der aktuelle Stand in Deutschland: Anfang dieses Monats gab es ein Krisentreffen mit einer Vielzahl von Personen aus Politik und Wirtschaft bei der Kanzlerin. Nachdem man sich hinter dem Schutzargument, die EU war nicht gewillt, die komplette Haftung für die Impfstoffe zu übernehmen, verkrochen hatte, stellte man fest, dass eine Impfplanungssicherheit über mehrere Quartale nicht möglich sei. Um die viel zitierte Herdenimmunität zu erreichen, müssten 60 Mio. Menschen geimpft werden (bekanntlich 2 x). Das Impftempo müsste also merklich beschleunigt werden. Angeblich fehlt es an dem Impfserum. Man muss sich aber dann fragen, warum konnte Curevac nicht helfend zur Seite springen, denn der Bund hat sich mit einigen Mio. € an dem Unternehmen beteiligt. Für die älteren Personen (die zuerst geimpft werden sollten) war die Hotline 116 117 ein absoluter Versager und das Internet-chinesisch des Online-Portals unverständlich. Als Beispiel sei das „Impfzentrum Bochum“ genannt, dass sich mit blauweißen Fahnen darstellt. Am 01.02.2021 sollte es eröffnet werden. Lichter in allen Räumen und auf allen Wegen, aber kein Mensch zu sehen. Wieder einmal hat unsere Bürokratie gesiegt und wir befinden uns aufgrund der tief verstrickten Warteschleifen in einer absoluten Lethargie. Deshalb meinen wir, alles sähe anders aus, wenn früher und zu einem faireren Preis bestellt worden wäre. 

Am letzten Tag seiner Amtszeit hat Präsident Trump nochmals zugeschlagen und neue Sanktionen gegen die Betreiber der über 1.230 km langen Gaspipeline von der russischen Narwa-Bucht bis nach Lubmin verhängt. Es traf das russische Unternehmen KVT-RUS. Zuletzt wurde die „Fortuna“ geblockt. Obwohl das Schiff nicht in US-Hoheitsgewässern fährt, wird Präsident Biden die Sanktionen nicht zurücknehmen, weil der Kongress dahintersteht und der droht weitere Strafmaßnahmen an. Bis zur Fertigstellung sind es nur noch knapp 150 km. Gegner der Pipeline versuchen, mit dem Anschlag auf den Oppositionspolitiker Alexej Nawalny zu punkten. Die Befürworter weisen darauf hin, dass 50% der Erdgasimporte 2020 aus Russland kamen (bisher ohne Lieferengpässe). Aber die USA wollen künftig ihr umweltschädliches, teures Fracking-Gas an uns verkaufen. Deshalb hat Minister Scholz angeboten, für über 2 Mrd. € Entladehäfen (Wilhelmshaven und Brunsbüttel) für amerikanisches verflüssigtes Erdgas bauen zu lassen. Deutschland sitzt zwischen den Stühlen. Obwohl es zwischenzeitlich leichte rhetorische Annäherungsversuche gibt, wagen wir zum Ausgang folgende Prognose: Die USA ziehen die Sanktionen zurück und wahren die energiepolitische Souveränität Deutschlands / Europas – dafür geben wir den USA Abnahmeverpflichtungen für Fracking-Gas. Nord Stream 2 wird zu Ende gebaut – und somit liefert Amerika und auch Russland. Das scheint uns salomonisch genug - oder?

Jeder Umweltschützer ist der Ansicht, dass man die „Welt errettet“, wenn man ein Elektroauto fährt. In der kürzlich ausgestrahlten Sendung „Wirtschaft +“ beschäftigte man sich mit dem Thema. Deutschland, der Erfinder des ersten Autos mit Verbrennungsmotor, will es auch als erstes abschaffen. Das Stockholmer Umweltforschungsinstitut IVL hat berechnet, dass die Produktion des Akkus eines Tesla-S-Elektroautos 17 Tonnen CO2 in die Luft bläst. Wenn man die Umweltschädlichkeit eines modernen Benziners oder Diesels bei einer Laufleistung von ca. 200.000 km betrachtet, hält sich das ungefähr die Waage. Lädt man an der Steckdose zuhause, kommt über die Hälfte des Stroms aus Kohle- oder Gasproduktion. Umweltfreundlich werden Elektroautos erst, wenn sie mit regenerativen Energien angetrieben werden. Bis dahin werden allerdings noch viele Jahre vergehen. Deshalb ist das Fahren eines Elektroautos Selbstbetrug, der allerdings mit immer mehr Personen geteilt wird.

Wo wir gerade bei Umweltschützern sind: Die Deutsche Energieagentur erhielt das Ergebnis einer Umfrage, wenn der Preis eines Elektro- oder Wasserstoffautos derselbe wäre wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor, würden 3 von 4 Befragten ein Fahrzeug mit umweltfreundlichem Antrieb kaufen. Hier muss das Wasserstoffauto mit Elektromotor genannt werden, dass allerdings von PKW-Herstellern (noch) nicht favorisiert wird. Um den Strom dafür zu produzieren, ist eine Brennstoffzelle im Auto eingebaut. Zusätzlich ein Tank mit Wasserstoff. Die Brennstoffzelle liefert die Energie für den Motor. Sauerstoff aus der Luft und Wasserstoff aus dem Tank treffen sich in der Brennstoffzelle. Dort gibt es eine chemische Reaktion zwischen den beiden Gasen – dabei entsteht Strom. In der Natur kommt Wasserstoff überall vor, aber nur in Verbindung mit anderen Stoffen. Er steckt zum Beispiel im Wasser, aber auch in Kohle und Erdgas. Wenn man ihn da herausholt, ist das sehr kompliziert und kostet viel Energie. Kommt diese Energie z.B. aus Kohlekraftwerken, wird viel CO2 frei. Das ist nicht gut, denn dieses Gas wollen die Wasserstoffautos nämlich einsparen. Das Problem ist also die Wasserstoffherstellung. Nur wenn die Energie dafür aus erneuerbaren Energien stammt, also aus Wind- oder Sonnenenergie, sind Wasserstoffautos wirklich umweltfreundlich. Wasserstoffautos brauchen auch Ladesäulen, wo sie Wasserstoff tanken können. Von diesen Ladesäulen gibt es in Deutschland bisher ca. 90 Tankstellen (mit H2). Zurzeit wird aber aktiv am Netzausbau gearbeitet. Anders als beim Laden eines Elektroautos mit Strom hat man Wasserstoff in ca. 3 Minuten getankt, um 500 bis 700 km zu fahren. Der Kauf eines Autos mit Brennstoffzelle ist (auch wenn man die Zuschüsse vom Staat abrechnet) noch sehr hoch. Das hält viele Menschen davon ab, ein solches Auto zu kaufen. Im ersten Monat des neuen Jahres 2021 wurden 169.754 Autos neu zugelassen (31% weniger als im Januar des letzten Jahres). Von diesen Neuzulassungen waren 16.315 Neuwagen mit Elektroantrieb (118% mehr als im Januar des letzten Jahres). Von der Neuzulassung des Jahres 2019 mit 3,6 Mio. werden wir auch in diesem Jahr weit entfernt sein (2020 waren es lediglich 2,9 Mio.).

Es gibt eine Art von Politiker, bei denen man bei irgendwelcher Art von Begegnung spontan die „Hasskappe“ aufsetzen könnte. Für uns ist es Andreas Scheuer. Wir haben es in der Vergangenheit in unseren Monatsinformationen begründet und tun es auch heute. Er hat viele Hundertmillionen Steuern „verbrannt“ und die CSU hält noch immer die schützende Hand über ihn. Anfang dieses Monats musste er erneut zum Thema PKW-Mautdesaster zum Rapport. Seine neue „Baustelle“ MIG (Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft). Da es Parallelen zur Maut gibt, wollte der Haushaltsausschuss des Bundestages ein besonders waches Auge auf das Vorhaben werfen.  Die Prüfer allerdings wurden von ihm abgewiesen und nicht zugelassen. Bisher hält das Scheuer-Ministerium den Vertrag unter Verschluss. Uns wundert, dass es diesen Minister, der auf dem Podest der Arroganz einen Spitzenplatz belegt, nicht schon längst aufgrund (wie man in Bayern sagt) seiner Unfähigkeit zerrissen hat.

Bei einer Momentaufnahme Deutschlands muss man feststellen: Rumeierei! Vielleicht liegt es an der „verbrauchten“ Kanzlerin, die in der Vergangenheit einen mehr als guten Job gemacht hat. Seit der Aussage zur Flüchtlingspolitik „Wir schaffen das“ ging es merklich bergab. Allerdings zeigte sie noch so viel Stärke und internationale Durchsetzungskraft, eine glück- und farblose deutsche Verteidigungsministerin (ohne dass deren Name auf einem der europäischen Wahlzettel stand) auf den EU-Präsidentenstuhl zu setzen. Es ist für Frau von der Leyen sicherlich von Vorteil, sich in 5 Sprachen verständigen zu können, aber mit wenig Substanz und Kompetenz geht es nicht. Wie sagte kürzlich ein Mitglied des EU-Parlaments: Bei positiven Mitteilungen stellt sie sich, negative müssen andere vortragen. Die Figur, die sie bei der Impfstoffbeschaffung abgegeben hat, war erbärmlich. Zurück nach Deutschland, wo sich Angela Merkel gegenüber den Länderministern nicht zu einer gemeinsamen Lockdown-Regelung durchsetzen konnte. In Nordrhein-Westfalen ließ sie bei der letzten Wahl Friedrich Merz erneut abblitzen, um ihr „Polit-Double“ Armin Laschet auf den ministerpräsidentalen Parteivorsitzendenstuhl zu hieven. Der gesundheitspolitische Macher und Könner Spahn war nicht in der Lage, rechtzeitig Impfstoff zu ordern und mit einem gescheit organisierten Impfplan aufzuwarten. Erst im Sommer sollen alle Erwachsenen geimpft und anschließend die Herdenimmunität erreicht sein. Diese Verschleppungstaktik kostet Geld, aber wohl kaum jemand wird die Kosten beziffern und kritisieren. Wahrscheinlich werden diejenigen, die es „verbockt“ haben, sich nach abgeschlossenen Impfungen auf die Schulter klopfen, weil sie es so gut gehandelt haben und alles geklappt hat. Als nach der Wahl zum Parteivorsitzenden Friedrich Merz (der Zeitpunkt war sehr ungeschickt gewählt) der Meinung war, er könnte Wirtschaftsminister werden, folgte das Veto von Angela Merkel auf dem Fuße. Schließlich haben wir ja mit Peter Altmaier eine Gallionsfigur, die leider häufig im wirtschaftspolitischen Fettnäpfchen steht. Nachdem man auf Länder- und Bundesebene die Schuldfrage, wie man sich in der Corona-Krise zu verhalten hat, lediglich weiterreichte, ist der Sündenbock nicht der „Rote Olaf“ (Scholz - SPD), sondern der “Schwarze Peter “ (Altmaier - CDU). Nach dem ausgesprochenen Lockdown fehlten von der Politik Planungssicherheit für die Wirtschaft, Hilfszahlungen blieben aus und zugesagte unbürokratische Unterstützung für die Unternehmen stellte sich gemäß deutscher Gründlichkeit so dar, dass zunächst komplizierte Anträge ausgefüllt werden mussten. Finanz- und besonders Wirtschaftsministerium hatten mit großspurigen Hilfszusagen für die Unternehmen den Mund mal wieder zu voll genommen. Corona gibt es jetzt seit einem Jahr und die vom Wirtschaftsminister Peter Altmaier angesetzte Digitalkonferenz (2 Std.) war am 16. dieses Monats mit Abgeordneten aus 40 Verbänden (das Ministerium nannte es Wirtschaftsgipfel) nichts anderes als reines Schaulaufen. Das Ergebnis nach der Veranstaltung hat erneut sein Unvermögen präsentiert, jetzt muss wohl die Kanzlerin ran.  Vielen Unternehmen steht das Wasser bereits bis zum Halse und bekanntlich ist es tödlich, wenn man in einer solchen Situation den Kopf hängen lässt. Das Minister-„Dreigestirn“ Peter Altmaier, Hubertus Heil und Gerd Müller glaubt, dass mit dem Lieferkettengesetz der Koalitionsfrieden bis zum Ende der Legislaturperiode gerettet wäre. H. Heil bezeichnet es als ein Gesetz „mit Zähnen“, für uns fährt es allerdings auf den Felgen – es ist zahnlos. Wenn die Regierung es nicht schafft, Menschenrechtsverletzungen (z.B. in China Uiguren oder die Menschen in Hongkong, Minenarbeiter in Afrika, Näherinnen in Bangladesch, Teepflückerinnen in Assam - nur einige Beispiele) abzustellen, Export-/Importbeschränkungen zu egalisieren und die globale Wirtschaft zu entkernen, kann man Lösungen nicht von der Wirtschaft erwarten.  Sinnvoll wäre es, wenn die Bundesregierung Entwicklungshilfe für korrupte Regime streichen würde. Wir haben auch noch zwei Fragen an den SPD-Kanzlerkandidaten und deutschen Finanzminister Olaf Scholz: Warum haben Sie als Rechts- und Fachaufsicht über die Bafin die Leerverkäufe der Wirecard-Aktie nicht früher gestoppt, denn Anleger haben dadurch viel Geld verloren. Die Führung der Bafin zu feuern, war schon längst überfällig. Es gibt auch Erklärungsbedarf bei den Cum-Ex-Geschäften und der Nähe zur MM-Warburg-Bank. Olaf Scholz ist noch längst nicht aus dem Schneider. Noch ein Husarenstück von Minister Olaf Scholz während einer kürzlichen Kabinettssitzung. Er präsentierte seinen früheren „Kanzleivorstand“ (aus Bürgermeisterzeiten in Hamburg) Christoph Krupp, der heute Chef der bundeseigenen Immobilienagentur Bima als neuen „Sonderbeauftragten für die Impfstoffproduktion“. Angela Merkel und alle Kabinettsmitglieder (Jens Spahn wahrscheinlich mit säuerlichem Gesicht) stimmten zu, obwohl bis zu diesem Zeitpunkt der Auserwählte davon noch gar nichts wusste. Seinem ehemaligen Chef nein zu sagen, geht gar nicht und deshalb startet er seinen neuen Job am 01.03.2021. Somit hat unser Gesundheitsminister einen Aufpasser. Es ist wohl so, dass die Bundesregierung die Nähe zu Beratern sucht und für Wirtschaftsprüfer von 2018 bis 2020 ca. 357 Mio. € ausgab. So hat EY[1] allein 2020 mit Bundesministerien 30 Mio. € umgesetzt. Das sind übrigens diejenigen, welche für Wirecard tätig waren. Ihr Versagen und die Schlechtleistung haben sie bis heute nicht zugegeben. Spahn allerdings vertraute auch auf deren Expertise und vergab ohne Ausschreibung (Masken und Atemgeräte) Aufträge in Höhe von 25 Mio. €. Peter Altmaier und Staatsminister Andreas Feicht nahmen 2020 die Dienste von EY mehrfach in Anspruch. Für Staatssekretäre im Finanz- sowie Umweltministerium gab es aus dieser „renommierten“ Kanzlei sogar Einzelcoaching. Auch in der Zukunft entscheidet nur der Preis, nicht die Qualität; d.h. unterbietet bei künftigen Ausschreibungen EY die Mitbewerber, bekommen sie weitere Aufträge vom Bund. Wir sollten unseren Arbeitsminister Wolfgang Hubertus Heil (SPD) nicht vergessen, der verlangt, dass Beschäftigte in der Wirtschaft ins Homeoffice wechseln. Das will er den Unternehmen verordnen und in ein Gesetz „gießen“. Empfehlung von uns: Fangen sie damit in den kommunalen Amtsstuben bis hinauf zur Regierung an.

Zum Schluss etwas Positives: Wenn man einen Verblichenen trauernd auf dem letzten Wege begleiten kann, gehört es sich, wenn man das mit einer ordentlichen Frisur tut. Das alleine ist aber wohl nicht der Grund, dass ab dem 01.03.2021 wieder ein Besuch beim Hairdresser möglich ist.

 


[1] Ernst & Young ist ein unter dem Kürzel EY global operierendes Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung, Risk Advisory, Financial Advisory sowie Unternehmens- bzw. Managementberatung und klassische Rechtsberatung (Quelle: Wikipedia)

Stahl-, Edelstahl- und Rohstoffmärkte

Die Corona-Krise ist noch nicht überstanden, aber einige Länder in der Welt geben bereits wieder „Gas“ – allen voran China. Das erhöht die Nachfrage und führt gleichzeitig zu Versorgungsengpässen. Ein schwacher Dollar, abgerissene Lieferketten, die Energiewende (um nur einige Gründe zu nennen) beflügeln die Nachfrage nach besonderen Rohstoffen. Es gibt bereits Analysten, die von einem Superzyklus sprechen, wie wir ihn ab dem Jahre 2003, besonders 2006 hatten. Das Preishoch für Nickel veranlasst Minenbetreiber, auf Eis gelegte Projekte wieder zu aktivieren. Aber Vorsicht, auf ein Hoch folgt bekanntlich ein Tief (und umgekehrt). Da europäische Hersteller Termine aus Neufertigung von August nennen, ist mit einem eventuellen Tief nicht vor Spätherbst zu rechnen. Beim Nickel wird für 2021 weltweit ein Angebotsüberschuss prognostiziert. Den weltweit größten Molybdän-Produzenten Südamerika und China stehen als größte Verbraucher China und Europa gegenüber. Mit Nickel hält der Molybdän-Preis Schritt nach oben, um im Herbst voraussichtlich die Kehrtwendung zu machen. Der Chromstahl-Preis wird quartalsweise festgeschrieben, also vor Ende März tut sich nichts. Aus der Erfahrung sagen wir: Je höher ein Preis steigt, desto tiefer kann er fallen. Damit allerdings rechnen wir erst im Herbst.

 

Währungen und Nickelpreise im Vergleich

Datum

Devisenkurs

Kassapreis

3 Monats-Preis

Nickel-Bestand

dt. Kassapreis

 

€ / US-$

Nickel (LME)

Nickel (LME)

LME to

Nickel €/100 kg

02.01.2019

1,1448

10.440

10.530

206.400

   915

02.01.2020

1,1213

14.075

14.165

153.318

1.258

04.01.2021

1,2296

17.344

17.403

247.980

1.410

24.02.2021

1,2163

19.352

19.402

251.226

1.592

Legierungszuschläge für rostfreie Bleche und Bänder

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2020

2020

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

04/20

557

06/20

609

620

701

758

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4301

05/20

1.278

12/20

1.516

1.594

1.720

1.851

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4404

05/20

1.852

12/20

2.175

2.270

2.421

2.621

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4509

09/20

689

06/20

739

761

846

898

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4521

09/20

905

03/20

1.058

1.046

1.138

1.232

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4539

05/20

3.272

12/20

3.975

4.128

4.355

4.724

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4571

05/20

1.876

12/20

2.209

2.305

2.462

2.666

^

 

 

 

 

 

 

 

 

Legierungszuschläge Präzisionsband

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2020

2020

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

04/20

669

06/20

730

742

841

911

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4301

05/20

1.534

12/20

1.819

1.910

2.064

2.222

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4310

05/20

1.442

12/20

1.692

1.780

1.926

2.075

^

 

 

 

 

 

 

 

 

4404

05/20

2.222

12/20

2.610

2.722

2.905

3.146

^

 

 

 

 

 

 

 

 

Edelstahlschrott

Europäische Werke und zwischenzeitlich auch einige Servicebetriebe avisieren ab Anfang dieses Monats einen Schrottaufpreis zwischen 180 und 200 € die Tonne.

W-Nr.

Tiefste

Höchste

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2020

2020

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

Cr-Stähle

03/20

280

12/20

320

380

410

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(VF*)

z.B. 4016

Ni-Stähle

03/20

850

12/20

1.190

1.300

1.430

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(V2A*)

z.B. 4301

Cr-Ni-Mo-

04/20

1.300

12/20

1.650

1.740

1.860

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stähle (V4A*)

z.B.4404/4571

Trotz zwischenzeitlich guter Resonanz machen wir erneut auf die von uns lieferbare Güte Werkstoff Gang 430 RE aufmerksam. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.kgw.nrw.

 

 

Das KGW-Team