KGW's Rundschreiben November 2020

 

Deutschland in Europa und der Welt

Der Lockdown ab Anfang dieses Monats ist für viele Betroffene existenzbedrohend. Die Bundeskanzlerin nennt die Maßnahmen „erforderlich“ und „geeignet“, vermeidet aber die Vokabel „gerecht“. Eine Befragung für die Wirtschaftswoche ergab, dass fast 55% der Bundesbürger Verständnis dafür haben, wenn Betriebe klagen (auch wenn sie 75% vom Vater Staat bei Zwangsschließung bekommen). Es gab bereits bis Ende Oktober die Sperrstunde um 23:00 Uhr, weil das Corona-Virus gefälligst bis zu dieser Uhrzeit außerhalb der Kneipe / Gaststätte zu bleiben hat. Wie muss man die totale Fürsorge der Politik verstehen, wenn man dem Friseur erlaubt, weiterhin die Kunst des Schneidens / Legens / Föhnens nachzugehen, aber der Nageldesignerin den Laden schließt. Wenn der Physiotherapeut den Patienten mit Rezept behandeln darf, muss er den ohne Rezept abweisen. Beispiele gibt es noch viele für „Ungerechtigkeit“. Natürlich ist Gesundheit der Oberbegriff, aber man darf die Grundrechte auch nicht Außer-Acht-Lassen.

Von überall her gibt es Corona-Hilfen in Milliardenhöhe. Weitere Unterstützung wurde von Kanzlerin Merkel in Aussicht gestellt. Beim Ausfüllen der Formulare gibt es bestimmt Steuerberater, die schon jetzt überfordert sind; die Geldempfänger wollen wir dabei gar nicht erwähnen. Die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, wurde bis Jahresende verlängert (wenn Unternehmen in Folge von Pandemie überschuldet sind). Kürzlich warfen SPD und Grüne der NRW-Landesregierung vor, dass sie unter dem Deckmantel Pandemie einen undurchsichtigen „Schattenhaushalt“ angelegt haben. Die Steuermindereinnahmen von 5,5 Mrd. € sollen durch Mittel aus dem auf 3 Jahre angelegten Corona-Rettungstopf ausgeglichen werden. Der NRW-Haushaltsplan (84 Mrd. €) wird in Kürze in zweiter Lesung beraten und bietet noch viel Zündstoff. Die Forderung der Opposition, das Tempo bei der Digitalisierung in den Schulen zu erhöhen, macht Sinn. Den Vorschlag der Grünen, den Hambacher Forst für 6,5 Mio. € von RWE zu kaufen, unserer Meinung nach nicht. Es ist nicht bekannt, falls es doch zum Kauf kommen sollte, was dann mit den illegalen Dauerbewohnern in den Baumhäusern im Hambacher Wald geschehen soll.

Wenn man auf das Leben derer achtet (keine Corona zu bekommen), muss man aber auch den Tod der Unternehmen sehen, die Opfer werden, weil sie Dienstleistungen für die Gesellschaft erbringen. Noch nie hat eine Bundesregierung so massiv in das Wirtschaftsgeschehen eingegriffen wie zurzeit. Es wurde in kürzester Zeit auch noch nie so viel Geld für Unternehmenshilfen ausgeschüttet wie im Augenblick. Hinzu kamen Steuerstundungen, Steuerausfälle, Kurzarbeitergeld (bis Ende 2020 ca. 19 Mrd. €), Darlehen, Arbeitslosengeld und anderes mehr. Das auf der anderen Seite die Staatsschulden noch nie so hoch waren wie zurzeit, ist logisch. Dies alles steht auf einer Zwischenrechnung, denn Folgezahlungen der Krise ziehen sich sicher ins nächste Jahr, wenn nicht noch weiter. Vielleicht sind die von der Bundesagentur eingeplanten 1,6 Mrd. € Insolvenzgeld zu blauäugig. Beihilfen zur Bekämpfung der Corona-Notlage stehen im Vordergrund; man muss aber auch die Schulden erwähnen, die für KI (künstliche Intelligenz) und Wasserstoffprojekte gemacht werden. Es wäre zu prüfen, ob sich die Regierung damit noch verfassungskonform verhält. Sicher ist, dass die nächste Regierung große Haushaltslöcher vorfinden wird. Wer wird diese Rechnung einmal begleichen (Finanzminister Scholz plant dieses Jahr ein Rekorddefizit von 218 Mrd. €; nächstes Jahr 30% mehr)? Der Steuerzahler; in erster Linie die Unternehmen, die nach der Krise übriggeblieben sind!

Am 10. dieses Monats hat das EU-Parlament und der Rat der Mitgliedsstaaten ein Programm für den wirtschaftlichen Neustart in Europa nach der Corona-Krise über ein Gesamtpaket von 1,8 Billionen € beschlossen. Danach kann die EU-Kommission in den kommenden 4 Jahren 750 Mrd. € über einen schuldenfinanzierten Corona-Wiederaufbaufond ausgeben. Hinzu kommt das 7-Jahres-Budget der EU mit einem Volumen von 1,06 Billionen €. Für den Aufbaufond nimmt die EU-Kommission für 750 Mrd. € Kredite auf. 390 Mrd. € davon vergibt sie an die Mitgliedsstaaten als Zuschuss, den Rest als rückzahlbare Darlehen. Deutschland wird voraussichtlich 23 Mrd. € an Zuschuss erhalten und haftet für etwa ein Viertel der Kredite. Mit den ersten Zahlungen wird man wohl bis Mitte des nächsten Jahres warten müssen. Zwischenzeitlich blockiert der ungarische Präsident Victor Orban (im Schlepptau: Polen und zwischenzeitlich auch Slowenien) den EU-Haushalt und die Corona-Hilfen. Der Ungar schadet mit seiner Verweigerungshaltung nicht nur der Europäischen Union, sondern auch seinen eigenen Landsleuten. Gerade Ungarn hängt wirtschaftlich am „Tropf“ der EU. Auf jeden Fall haben Ungarn und Polen ein politisches Desaster angerichtet. Es wird erwartet, dass sie auf ein zusätzliches Bonbon von der deutschen Kanzlerin warten, damit es schlussendlich nicht zu einer neuen noch größeren Krise der europäischen Mitgliedsländer kommt.

Seit 2014 ist Kai Scheller Präsident des Bundesrechnungshofes. Diese unabhängige Behörde zählt 1.150 Mitarbeiter und wacht darüber, dass die Steuermittel effizient eingesetzt werden. Er hat bereits kritisch angemerkt, dass die Bundesregierung mit den aufgelegten Hilfsprogrammen erheblich über das Ziel hinausgeschossen ist. Schon heute weist er auf eine Finanzlücke von 130 Mrd. € bis 2024 hin, weil die Regierung in der Finanzplanung nicht weiß, wie sie diese schließen kann. Er hat aber bereits auch Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angegriffen, die von ihrem bundesdeutschen Ministersessel weggelobt wurde und heute dem EU-Parlament vorsitzt. Die Ausgabenfreudigkeit der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat er ebenfalls hart kritisiert. Das bundespolitische Highlight ist aber ohne Zweifel Andreas Scheuer (CSU). Dieses politische Glanzlicht hat alleine im Jahre 2019 knapp 49 Mio. € für externe Berater ausgegeben. Die Bundesregierung, welche die gescheiterte PKW-Maut des A.Sch. begleitete, hat bisher mehr als 14 Mio. € für Beratungsleistungen bezahlt. Im Juni 2019 kippte der Europäische Gerichtshof das Projekt und es sind bisher 5,2 Mio. € Anwaltskosten angefallen. Selbstverständlich fordern die Mautbetreiberfirmen Schadensersatz und das bisher in Höhe von 560 Mio. € - aber dazu läuft ein Schiedsgerichtsverfahren. Wie hoch die Steuergeldverschwendung ist, kann noch nicht gesagt werden, denn der Rechtsstreit wird noch lange nicht zu Ende sein. A.Sch. kennt sicherlich diese Kosten, aber Scham kennt er nicht, denn sonst hätte er sich längst über die Hintertreppe seines Amtssitzes (falls es die gibt) ins Freie geschlichen. Schon alleine aus dem Grund, damit er künftig nicht weiteren Schaden verursacht. Ob die Kritik etwas gebracht hat, ist nicht bekannt, aber zu Fall hat sie (leider) keinen der Angesprochenen gebracht.

Wenn man durch Cum-Ex-Geschäfte[1] über 12 Mrd. € an Steuern entzogen werden, muss man kritisch darüber sprechen. Der „Erfinder“ (Steueranwalt Hanno Berger - hat sich in die Schweiz zurückgezogen) hat sich bereits 2006 durch Leerverkäufe, Investmentfonds und ähnliche Modelle zusätzliche Kapitalertragssteuern erstatten lassen. Am 17. dieses Monats startet das Landgericht Hamburg in dieser Angelegenheit einen weiteren Prozess. Im Fadenkreuz steht das Bankhaus M.M.Warburg und im Anschluss wahrscheinlich ihr früherer Chef Christian Olearius (78 Jahre). In Hamburg will ein Untersuchungsausschuss das Verhältnis zwischen ihm und dem früheren Ersten Bürgermeister und heutigen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) klären. O.Sch. sagt heute, dass er zum Thema Cum-Ex keine „aktive Erinnerung“ habe. Der Verlauf des Prozesses wird noch spannend und wir berichten darüber.

Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wenn Corona-Gegner beim sächsischen Oberverwaltungsgericht eine Demo anmelden gegen politische Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, Abstandsregelung), so kann man das nur mit Kopfschütteln quittieren. Der Richter, der seinen „Segen“ gab, hat damit gelinde gesagt wenig Fingerspitzengefühl gezeigt. Als Auflage hätte er jedem der „Querdenker“ die Unterschrift unter einem Revers machen müssen mit folgendem Tenor: Im Falle einer Infektion verzichte ich auf medizinische Hilfe. Sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit einer Infektion stehen könnten, übernehme ich persönlich. Es ist hypothetisch, wenn man fragt, ob sich dann auch 15.000-20.000 Personen (die meisten ohne Maske) versammelt hätten. 

Außer Spesen nichts gewesen; trotz vieler Verhandlungsrunden konnte man sich nicht einigen und der Brexit, also die Trennung der EU von Großbritannien wird in Kürze ohne Vertrag ablaufen. Das bedeutet für das größte EU-Land (Deutschland), dass die bisherige jährliche Zahlung von ca. 25,2 Mrd. € ab 2021 auf ca. 33,4 Mrd. € (plus 8,2 Mrd. €) aufgestockt wird. Dem nicht genug, denn für EU-Zölle, Abgaben und Mehrwertsteuer von bisher ca. 32,3 Mrd. € gibt es noch ca. ein Drittel mehr oben drauf, nämlich 42,8 Mrd. €. Somit ist der Anteil des größten „Spenders“ (bisher 21% auf 24%) von allen 27 EU-Mitgliedern. Eine noch unbekannte Summe fließt aus den EU-Fördertöpfen (der größte Anteil des EU-Budgets geht an die Landwirtschaft) nach Deutschland zurück.

So leicht geben sich die Anhänger der Verbrennungsmotoren nicht geschlagen. Sie wollen mit synthetischen Kraftstoffen auf Basis von grünem Wasserstoff klimaneutral punkten. Der Systemwechsel sollte nicht übereilt kommen, denn die Ladeinfrastruktur ist unzureichend und die Reichweitenprobleme sind immens. Das Bußgeld von 12 Mio. € gegen Tesla (die zwischenzeitlich Widerspruch eingelegt haben) wurde ausgesprochen, weil man gegen geltende Gesetze zur Rücknahme und zum Recycling von Batterien verstoßen haben soll. Trotzdem hat sich die Politik für Elektro entschieden und unterstützt mit vielfältigen Maßnahmen. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) will in einer Studie belegen, dass die CO2-Bilanz von Elektroautos nicht grundsätzlich besser ist als von Autos mit Verbrennungsmotoren. Noch werden Batterien mit hohem Kohlestromanteil vorwiegend in Asien (besonders in China) hergestellt. Soeben wird das Projekt „Horus“ veröffentlicht, bei dem Daimler mit seinem chinesischen Großaktionär Geely in China und Europa ab 2024 gemeinsam Verbrennungsmotoren bauen will. Die sollen neben Benzin auch mit E-Fuels oder grünem Wasserstoff betrieben werden können. Der chinesische Konzern S-Volt plant für rund 2 Mrd. € eine Batteriefabrik in Überherrn (Saarland). Da die Nachfrage nach Zellen rasant steigt (und großzügig gefördert wird), sollen in den nächsten Jahren weitere Produktionsstätten für Batterien entstehen: Karlsruhe, Erfurt, Bitterfeld-Wolfen, Grünheide bei Salzgitter.


[1] Bei einer als Cum-Ex (von lateinisch cum ‚mit' und ex ‚ohne' Dividendenausschüttungsanspruch) bekannt gewordenen Variante dieser Geschäfte kam es in der Vergangenheit in großem Umfang zu bewusst herbeigeführter mehrfacher Erstattung von nur einmal abgeführter Kapitalertragsteuer. (Quelle: Wikipedia)

 

Stahl-, Edelstahl- und Rohstoffmärkte

Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass die schwache Nachfrage der Edelstahlproduzenten den aktuell hohen Nickel-Preis nicht rechtfertigt. Die Investoren mit ihrer spekulativen Vorausschau des Nickel-Bedarfs für Batterien könnten aber die Ursache sein. Auf jeden Fall rechnen wir im nächsten Jahr mit steigender Nachfrage, höheren Nickel-Preisen und einem Legierungszuschlags- Trend nach oben. Der Molybdän-Preis schwankt, sollte aber auf Sicht einen Aufwärtstrend zeigen. Der Quartalspreis für Chrom ist bis Ende dieses Jahres festgeschrieben. Für das 1. Quartal 2021 wird kein wesentlicher Anstieg (Abstieg ohnehin nicht) erwartet.

Die Schrottpreisentwicklung 2020 zeigt die nachstehende Tabelle.

 

Währungen und Nickelpreise im Vergleich

Datum

Devisenkurs

Kassapreis

3 Monats-Preis

Nickel-Bestand

dt. Kassapreis

 

€ / US-$

Nickel (LME)

Nickel (LME)

LME to

Nickel €/100 kg

03.01.2017

1,0416

10.205

10.270

372.066

982

02.01.2018

1,2005

12.690

12.730

366.612

1.052

02.01.2019

1,1448

10.440

10.530

206.400

915

02.01.2020

1,1213

14.075

14.165

153.318

1.258

03.02.2020

1,1093

12.750

12.850

196.854

1.152

02.03.2020

1,1026

12.440

12.510

235.368

1.119

01.04.2020

1,0992

11.220

11.288

228.768

1.026

01.05.2020

1,1094

11.853

11.916

230.712

1.080

02.06.2020

1,1125

12.680

12.751

232.812

1.135

01.07.2020

1,1228

12.555

12.620

233.526

1.121

03.08.2020

1,1778

13.683

13.734

235.266

1.167

01.09.2020

1,1954

15.660

15.697

238.722

1.306

01.10.2020

1,1728

14.430

14.479

236.148

1.227

02.11.2020

1,1647

15.113

15.148

239.016

1.298

24.11.2020

1,1821

16.007

16.068

240.174

1.349

Legierungszuschläge für rostfreie Bleche und Bänder

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Jan

2019

2019

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

12/19

557

01/19

664

569

576

562

557

594

609

598

584

558

569

575

577

^

4301

02/19

1.228

11/19

1.730

1.437

1.448

1.369

1.296

1.278

1.363

1.356

1.367

1.370

1.462

1.452

1.516

^

4404

02/19

1.903

10/19

2.594

2.095

2.112

2.074

1.935

1.852

1.969

1.922

1.907

1.913

2.066

2.065

2.175

^

4509

12/19

688

01/19

797

700

706

695

690

725

739

729

714

689

699

706

713

>

4521

12/19

983

05/19

1.221

1.004

1.014

1.058

1.015

1.008

1.031

982

937

905

946

966

995

^

4539

02/19

3.358

10/19

4.827

3.806

3.836

3.763

3.478

3.272

3.503

3.421

3.413

3.451

3.757

3.740

3.975

^

4571

02/19

1.925

10/19

2.635

2.125

2.143

2.102

1.961

1.876

1.996

1.949

1.935

1.942

2.098

2.096

2.209

^

Legierungszuschläge Präzisionsband

W-Nr.

Tiefste LZ

Höchste LZ

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Jan

2019

2019

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2021

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

4016

11/19

668

01/19

797

683

690

674

669

713

730

717

700

669

683

690

692

^

4301

02/19

1.474

11/19

2.075

1.724

1.737

1.642

1.555

1.534

1.635

1.628

1.641

1.644

1.754

1.742

1.819

^

4310

02/19

1.390

11/19

1.917

1.607

1.619

1.534

1.456

1.442

1.534

1.524

1.533

1.533

1.633

1.624

1.692

^

4404

02/19

2.283

10/19

3.113

2.514

2.536

2.488

2.323

2.222

2.363

2.306

2.289

2.296

2.479

2.478

2.610

^

Edelstahlschrott

W-Nr.

Tiefste

Höchste

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

2019

2019

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

2020

Monat

€/to

Monat

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

€/to

Cr-Stähle

10/19

290

04/19

355

290

290

280

290

290

300

300

290

300

310

315

 

(VF*)

z.B. 4016

Ni-Stähle

01/19

940

08/19

1.110

950

990

850

880

940

960

980

990

990

1.060

1.110

 

(V2A*)

z.B. 4301

Cr-Ni-Mo-

01/19

1.420

08/19

1.610

1.460

1.470

1.330

1.300

1.350

1.390

1.390

1.400

1.430

1.500

1.570

 

Stähle (V4A*)

z.B.4404/4571

Alle Preise in €/to

* Markennamen ThyssenKrupp Nirosta / Outokumpu Nirosta

 

 

Das KGW-Team

 

NB: 

Cronicon unter der Leitung von Dr. Georg Uhlig hat für die Informationsstelle Edelstahl Rostfrei das Merkblatt 987 erarbeitet. Dabei geht es um nichtrostende und hitzebeständige Stähle bei hohen Temperaturen. Man kann es kostenfrei herunterladen unter www.edelstahl-rostfrei.de.